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Artenschutz

Die Artenschutzmaßnahmen auf dem Gelände liegen in der Obhut des Kreises Schleswig-Flensburg. Hier finden Sie eine Auswahl verschiedener Maßnahmen, die im ehemaligen Tanklager durchgeführt werden. Für ausführlichere Informationen zu den durchgeführten Maßnahmen besuchen Sie die Seiten des Kreises hier und hier.


Das Tanklager ist Teil eines Biotopverbundes dem u.a. Fließgewässer, Feuchtwiesen und –weiden, Zwergstrauchheide und Altwaldbestände angehören. Neben der ganzjährigen Beweidung mit einigen wenigen Rindern, die durch ihre bloße Anwesenheit die Landschaft pflegen, wurden viele weitere Maßnahmen durchgeführt.

Es wurde eine Durchforstung vorgenommen. Totholz, dass Orkan Christian 2013 zurückgelassen hat, ist in der Fläche verblieben und bietet ebenfalls Lebensraum.

 

Auf dem Gelände wurden außerdem umfangreiche Erdarbeiten durchgeführt. Die ehemaligen Straßen wurden mit Sand bedeckt und mehrere Gewässer angelegt. Hier soll sich u.a. die Kreuzkröte heimisch fühlen. Außerdem wurden Stein- und Totholzhaufen errichtet. Damit entstanden Lebensräume für verschiedene Reptilien und Insekten.

 

Auf weiteren, bei den Erdarbeiten entstandenen, Flächen wurde Regiosaatgut ausgesät. Es wurden Pflanzenarten gewählt, die natürlicherweise im Tanklager und den umliegenden Gebieten vorkommen. Durch den entstandenen Blütenreichtum ist die Insekten- und Vogelvielfalt bereits deutlich gestiegen.

 

Seit 2014 werden im Tanklager junge Kreuzkröten angesiedelt. In der Umgebung ist diese Amphibienart bereits ausgestorben und kann das Gebiet deshalb nicht mehr auf natürlichem Wege erschließen.

Haus von außen
Whitepark Rinder im Tanklager

Aktuelles

Kontakt

Projektkoordinatorin Manuela Nitsch
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